Erstmalig sinkt bei Suchmaschinenauktionen die Zahl der Bieter. Dennoch geben die Preise nicht nach. Was steckt dahinter? Derzeit schlägt die Stunde der Spezialisten. Nicht mehr Reichweite, Rendite steht im Mittelpunkt. Und Rendite erzielen ganz andere Suchworte als mancher denkt.
Werbekunden belegten bislang gerne Gattungsbegriffe wie „Versicherung" oder „Handy". Das geballte Interesse trieb die Preise und brachte jedem viele Klicks, führte aber zu wenig Umsatz. Denn die Themenfelder sind so breit, daß gezielte Werbung kaum möglich ist.
Viele sehen jetzt ein, daß es sinnvoller ist, nicht am Beginn der Recherche, sondern in der letzten Suchphase zu werben - genau dann, wenn sich die wahre Stoßrichtung durch präzise Anfragen wie „Private Krankenversicherung Einzelzimmer" oder „Prepaid Handy SMS Bundle" klar erkennen läßt. Wer an dieser Stelle wirbt, kann sich viel besser darstellen und Interessenten besser konvertieren.
Dank professioneller Agenturbetreuung und Bid-Management-Tools kann zudem ohne viel Aufwand eine nahezu unbegrenzte Anzahl seltener Spezial-Keywords belegt werden. Auch das hält die Preise stabil.
Präzise Trackingverfahren sorgen parallel dafür, daß Media-Planer den ROI ihrer Werbung auf den Cent genau kennen. Das führt zu festen Preisobergrenzen. Gemessen am Cost per Click stößt Suchmaschinenmarketing mancherorts in die Regionen von Affiliate-Marketing und TKP-Kampagnen, mit dem Unterschied, daß diese mehr für die Marke leisten. Hier ist die natürliche Grenze für Keywords erreicht.
Preistreiber sind derzeit die großen Markenartikler. Sie sind gerade zu Saisonhöhepunkten wie dem Weihnachtsgeschäft auch im Suchmaschinenmarketing bereit, fast jeden Preis zu zahlen, um mit „ihren" Begriffen ganz oben zu stehen. Der Markt bleibt also in Bewegung.
Anzahl Werbungtreibende nach Branche im Suchmaschinenmarketing
Bin über google auf den alten Thread gestossen :D
Komme jetzt erst auf den Nenner, der hier vor Jahren schon genannt wurde^^