Fast 20 Jahre hat es gebraucht bis zum Durchbruch der zentralen Idee des World Wide Web: Jeder ist Empfänger und Sender in einer Person. Oder kurz: Das Web 2.0 ist da.
Plötzlich werden die Nutzer aktiv. Sie publizieren Bilder und Videos, diskutieren in Foren, schreiben Weblogs und bilden ihre beruflichen und privaten Aktivitäten in aller Öffentlichkeit über soziale Software ab. Vor allem Schüler, Studenten und Berufseinsteiger sind millionenfach auf Diensten wie facebook, openBC oder myspace aktiv. Sie alle wollen auf sich aufmerksam machen und Neues entdecken. Ihnen macht das Internet endlich wieder Spaß - weil sie selbst es sind, die im Mittelpunkt stehen. Web 2.0 bedeutet für sie das Ende von Meinungsmonopolen. Bis das Web 2.0 aber die Reichweiten von T-Online oder GMX erreicht, dauert es noch.