Juli 2006 Archive

arena

500.000 Kunden plant arena bis zum Marktstart am 11. August zu gewinnen. Ein ehrgeiziges Ziel. Um es zu erreichen, hat der Bundesliga-Sender jetzt noch eine Marketing-Schippe draufgelegt: Das Affiliate-Programm der arena Sportrechte und Marketing GmbH ist gestartet.

Das Programm verantwortet SinnerSchrader Media in enger Zusammenarbeit mit der renommierten Spezial-Agentur Iven & Hillmann und dem technischen Dienstleister Zanox, beide Berlin. Für 14,90 Euro pro Monat können Kunden ein exklusives Programmpaket mit 612 Live-Übertragungen der 1. und 2. Bundesliga erwerben.

Die hohe Nachfrage im Markt hat bereits nach den ersten Tagen hunderte Programmanmeldungen von erwartungsvollen Affiliate-Partnern erzeugt. Die Bestelleingänge liegen weit über den kalkulierten Erwartungen.

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Da haben wir's: So stellt sich Google offensichtlich die werbliche Vermarktung von Google Earth vor:

Zum Start von "Fluch der Karibik 2″ gibt es die Schatzinsel Pirate Island als Reiseziel in Google Earth. Google baut damit zum ersten mal einen nicht real existierenden Ort in das Kartenmaterial von Earth ein.

Die Insel in Form des Film-Logos bietet nicht nur Piraten sondern auch Earth-Nutzern einige Schätze: Wallpaper, Bildergalerien und ein Clip von DJ Tiestos Remix "He's a Pirate" lassen sich über die virtuelle Insel runterladen.

Discounter Plus zeigt jetzt nette Werbefilmchen (mit Kai Pflaume in der Hauptrolle) im Web. Und zwar direkt eingebettet in das redaktionelle Umfeld (na gut, nicht inhaltlich eingebunden). Hier ein Beispiel bei Golem:

Kai Plus bei Pflaume

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Der Ruf nach etwas "Neuem" ist groß, aber was wird das Advertising 2.0 sein, wie fügt es sich ins Web 2.0 ein, vor allem bei Usern 3.0?

Fragt Mark Langeneck, der sich zur Aufgabe gemacht hat, ein Online-Werbekonzept zu entwickeln, das

  • im Dialog stattfindet ("Märkte sind Gespräche", Cluetrain),
  • horizontale Word-of-Mouth-Prinzipien unterstützt (nicht top-down wie bei herkömmlicher Bannerwerbung),
  • nicht auf die Vorteile von Technik und Analyse-Tools verzichten muss (Auswertung und Messbarkeit gewährleistet).

Was daraus entstanden ist, nennt er Recommad (advertising by recommendation). Recommad personalisierte Werbung auf Basis von Empfehlungen anderer Nutzer. Die erste Implementierung hat Mark gleich mitentwickelt: einen E-Card-Service 2.0 namens maxtango. Dort kann jeder Nutzer seine selbstentworfenen E-Cards hochladen, anderen Nutzern zur Verfügung stellen und E-Cards versenden.

Recommad fügt jeder versandten E-Card die passende, vom Absender auszuwählende Werbung hinzu. Und das Erstaunliche ist: Die Klickraten liegen bei 4 bis 7 Prozent, im Ausnahmefall sogar über 10 Prozent, so Mark Langeneck.

Wir messen und experimentieren weiter. Die Zukunft von Recommad soll sicher nicht auf einen E-Card-Dienst beschränkt bleiben. Zuerst gilt es zu überprüfen, ob und wie das Konzept angenommen und empfunden wird. Wie es sich in Echt anfühlt.
Dazu läuft gerade eine Umfrage unter den Nutzern des Systems, über deren Ergebnisse sicher demnächst das maxtango-Blog berichten wird.