Die Google Maps werden immer beliebter, sowohl für Privatleute, die Dienstleistungen oder Streckenpläne suchen, als auch für Unternehmen, die dort ihre Werbung schalten. Allerdings sorgen diese Infodienste auch dafür, dass die im Internet ohnehin schon recht transparente Datenwelt noch durchsichtiger wird.
Der neueste, skurrilste Service der L.A. Times: eine Homicide Map. Hier kann man mit einem Auswahlfilter nach entsprechenden Mordopfern im Gebiet von Los Angeles suchen und bekommt auf der Karte angezeigt, wo, wann und wer erschossen oder sonstwie ermordet wurde. Das Ganze natürlich mit Foto und Hintergrundinfos. Einen eigenen Blog mit noch detaillierteren Informationen gibt es noch oben drauf.
Fragt sich nur, wer solche Informationen braucht? Wohnungssuchende auf der Suche nach einer sicheren Wohngegend oder Nachtschwärmer, die unsichere Gegenden meiden möchten? Für mich steht fest: Dies ist ein klassischer Too-much-Info-Fall und sollte bitte ein amerikanisches Phänomen bleiben! Sicherlich ist das Internet als Informationsquelle unerlässlich, gerade für alle die täglich damit arbeiten, allerdings sollte doch ein Mindestmaß an Datenschutz gewährt bleiben.
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