Oktober 2007 Archive

Silver Surfer im Praxistest

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In der aktuellen Berichterstattung taucht immer häufiger das Thema Silver Surfer auf. Diverse Studien geben Aufschluss über das Surfverhalten dieser speziellen Zielgruppe. So weist Nielsen/NetRatings in seiner Studie „Generation 50+ erobert das Internet" aus, dass in 2007 ein Anstieg der Best Ager von 16 Prozent stattfand. Dies steht einem Wachstum der Onlinebevölkerung gegenüber, das nur vier Prozent beträgt. Der Silver-Surfer-Report der EIAA liefert einen Überblick über die bevorzugten Online-Interessengebiete der älteren Bevölkerungsgruppe. Klare Favoriten sind demnach Nachrichten-Angebote, Reiseinformationen, Urlaubsangebote, Finanzportale und lokale Informationsseiten.

Wenig hört man bisher jedoch über erfolgreiche Online-Kampagnen in diesem Segment. Worauf ist das zurückzuführen? Trauen sich die Produkt-verantwortlichen noch nicht, ihre Werbebudgets für spezielle Kampagnen in dieser Zielgruppe auszugeben, weil man einfach noch nicht weiß, ob Silver Surfer überhaupt auf Online-Werbebotschaften reagieren? Oder gibt es nicht genügend zielgruppenaffine Produkte in diesem Alterssegment? Ich denke, an letzterem kann es kaum liegen, man muss sich nur einmal die aktuellen Werbespots im TV ansehen wie zum Beispiel Dove, Kukident oder Age Re-Perfect von L'Oréal? Aber im Internet ist hiervon bisher wenig zu finden.


mediumRectangle_ani.gif Ein erfolgreiches Praxis-Beispiel für eine Online-Kampagne im Segment 50+ kann SinnerSchrader liefern. Den Beweis nämlich, dass Online-Werbung in dieser Zielgruppe sehr wohl wirkt, erbrachte die jüngst geschaltete Kampagne des Kunden Hapag-Lloyd Kreuzfahrten GmbH. Dessen Zielgruppe definiert sich als sehr finanzstarke Klientel mit einem Alter von 55+. Die Schaltungen erfolgten in den oben erwähnten Themengebieten wie z.B. auf Finanz- und Reise-Titeln, aber auch auf konkreten Best Ager-Titeln und durch spezielle Targeting-Kriterien der Zielgruppe wie z.B. Targeting nach Milieu-Typologien.

Wir dürfen gespannt sein, ob zu diesem Thema andere Firmen mit erfolgreichen Kampagnen folgen werden...

Aktuell: Das neue Werbeträgerranking

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Frisch aufgebrüht von der Mediabrief-Redaktion: das aktuelle Werbeträgerranking bestehend aus den neuesten AGOF Zahlen (Internet Facts 2007-II) und den IVW Zahlen (Sep 2007). Die neueste Ausgabe der von der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) veröffentlichten Internet Facts aus dem Erhebungszeitraum April bis einschließlich Juni dieses Jahres zeigt, wo die Reise hingeht. Im Vergleich zu unserer letzten Auswertung behaupten die Top 4, allen voran T-Online, ihre Spitzenpositionen. Als Top-Aufsteiger in den höheren Positionen können GMX und RTL.de genannt werden, in den unteren Rängen machen DasTelefonbuch.de und WetterOnline immer mehr Boden gut. Verlierer, sowohl im Vermarkterbereich als auch im Einzelangebotsbereich, ist Freenet mit einem Verlust von rund 2,6 Millionen Nutzern allein in diesem Jahr. Die Angaben zu Visits fehlen bei einigen Angeboten. Da seit Juli aber alle in der AGOF ausgewiesenen Titel auch Mitglied beim IVW sein müssen, werden diese Angaben bei der nächsten Auswertung vollständig sein.

Handy TV - quo vadis?

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Der Zuschlag für die Sendeplattform für Handy TV auf DVB-H Technik ist letzte Woche überraschenderweise an den großen Dreien der Mobilfunkbranche vorbeigegangen. Und das, obwohl T-Mobile, Vodafon und O2 zuvor ein Konsortium gebildet hatten. Den Zuschlag von der Landesmedienanstalt erhielt nun Mobile 3.0, ebenfalls ein Konsortium von Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD) und Neva Media.

Handy TV - ein Milliardenmarkt?

Laut der Mobile TV 2010 Studie von Goldmedia besteht bei potenziellen Nutzern von Handy TV aufgrund der Angebotsbreite bei mobilem Fernsehen eine hohe Akzeptanz und ein hohes Interesse. Ausgehend von der erwarteten positiven Entwicklung des Marktes in Deutschland prognostizierte Goldmedia einen Umsatz von 450 Millionen Euro auf Endkundenebene. Das MFD/Neva Media Konsortium rechnet mit insgesamt 2,5 Millionen Kunden in den nächsten drei Jahren und somit mit der Erreichung der Gewinnschwelle. Andere Experten wie Ralf-Gordon Jahns von Capgemini sind dagegen weitaus skeptischer. Er rechnet mit nur drei Millionen Kunden bis zum Jahre 2012 und sieht die Geschäftsentwicklung aufgrund der hohen Investitionskosten wesentlich kritischer.

Eine Frage der Kooperation

Die Frage, ob sich Handy TV zum Milliardengeschäft entwickeln wird oder hinter den Erwartungen zurückbleibt, ist vor allem auch eine Frage der Zusammenarbeit zwischen Mobile 3.0, T-Systems und den Mobilfunkbetreibern. Zwar hat Mobile 3.0 mit der zunächst auf drei Jahre befristeten Lizenz für die Sendeplattform die Basis für den Aufbau von Handy TV gelegt. Dennoch wurden die Sendefrequenzen bzw. das Sendenetz von der Bundesnetzagentur der Telekom Tochter T-Systems zugeteilt. Auch die Mobilfunkbetreiber, die die Mehrzahl aller neuen Handys auf den Markt bringen, sind zur Kooperation angehalten. Aus Branchenkreisen war zu hören, dass es als Motivationsanreiz sogar Verkaufsprämien für Händler geben wird. Alles in allem dennoch ein schwieriges Unterfangen.

Neue Technik, neues Glück?

Was dürfen wir als Kunden also von dem neuen Mobilfunkangebot erwarten, das den letzten Planungen zufolge etwa fünf bis sieben Euro im Monat extra kosten soll? Ausschlaggebend für die Akzeptanz und die Entwicklung dieses Angebots ist sicherlich die Vielfältigkeit der angebotenen Programme. Neben den etablierten Sendern wie ARD, ZDF, Pro 7, Sat 1 und RTL, denen schon entsprechende Kanäle zugesichert wurden, gilt es neue Spartenangebote für das Handy zu schaffen. Ein echter Mehrwert eben. Auch die technischen Voraussetzungen (einheitlicher Standard sowohl bei der Verbreitung als auch bei Mobiltelefonen) sowie ein flächendeckender Empfang des TV-Signals spielen eine entscheidende Rolle bei der Frage, wohin Mobile TV sich entwickelt. Denn Schneegeflimmer auf einem kleinen Handy-Display zu sehen, macht nun wirklich keine Freude.

Eine Chance für die Zukunft

Bleibt also zu hoffen, dass die Big Player des Mobilfunkmarktes es schaffen, in guter Kooperation diese Entwicklung voranzutreiben und zu etablieren. Davon abhängig ist nämlich nicht nur der Konsumgenuss für uns Kunden, sondern auch die Vermarktungsmöglichkeiten der Werbungtreibenden. Wenn diese Kooperationen funktionieren, die Preise, das Angebot und die Verbreitung stimmig sind, dann steht einer erfolgreichen Entwicklung auch in Deutschland nichts im Wege. In Südkorea ist das bereits der Fall - dort nutzen schon vier Millionen Menschen Handy-TV. Hierzulande ist mit den ersten Sendungen im Wirkbetrieb im DVB-H Standard allerdings frühestens zur Cebit 2008 zu rechnen.

Immer beliebter: IPTV

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Ob nun IPTV, Peer to Peer (P2P), Streaming Media oder einfach Web-TV, Internet-TV oder Internetfernsehen: Immer mehr User nutzen Musik-, Show- oder Sportevents als spannenden Livestream oder die Lieblingssendung als Videostream on demand.

Verbreitung von IPTV

Laut einer Studie von Goldmedia wird es bis zum Jahr 2010 rund 1,3 Millionen IPTV-Haushalte geben. Bei der weltweiten Verbreitung dieses Medienkanals gehen die Marktforscher des US-Instituts „iSuppli" sogar von 103 Mio. IPTV Nutzern aus. Bei einem Ausgangswert von 100.000 deutschen und 3,9 Millionen internationalen Usern 2006 sind das ernorme Steigerungsraten. Neben zahlreichen kostenpflichtigen IPTV-Sendern und Angeboten existieren derzeit auch etwa 7000 kostenlose weltweit, davon rund 300 aus Deutschland. Eine Übersicht des Angebots findet sich zum Beispiel hier.

Vorteile von IPTV

Die Vorteile von IPTV liegen auf der Hand: geringe Kosten und vielseitige Angebote. Speziell kleine Spartensender mit Kleinstproduktionen finden hier ihren Platz. Empfangen werden kann IPTV mit jedem Endgerät, das über einen Internetanschluss und ein Video-/Audio-Ausgabegerät verfügt. Aber nicht nur für den Kunden bietet Internetfernsehen Vorteile, sondern auch für die immer zahlreicher werdenden Anbieter: So erlauben die technischen Möglichkeiten des digitalen Mediums ein genaues Tracking des Userverhaltens, interessant beispielsweise auch für Werbetreibende.

Fernsehmarktveränderung durch IPTV

Möglich gemacht wurde diese Entwicklung durch die technische Weiterentwicklung der Bandbreiten, so dass Internetfernsehen zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für Anbieter von Satelliten- oder Kabelfernsehen heranwachsen könnte. So können Internetdienstanbieter dem Kunden in Zukunft ein sogenanntes Quadruple Play anbieten: Telefonie, Internetzugang, Fernsehen und Mobiltelefonie aus einer Hand. Es ist zu erwarten, dass sich der Markt radikal verändern wird - ähnlich wie zu Anfang des Jahrhunderts im Musikmarkt nach Einführung und Verbreitung von MP3s. Der Wettbewerb wird zusehends stärker werden, der Markt sich insgesamt diversifizieren. Werbeetats werden dann nicht mehr ausschließlich auf Rundfunksender aufgeteilt, sondern auch zunehmend auf IPTV-Angebote, die auch von den größeren Fernsehanstalten angeboten werden.

Pre Roll Ads - die Zukunft der Werbung?

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Bereits vor der OMD in aller Munde: so genannte Pre Roll Ads. Diese Bewegtbilder werden als Opener Spot vor Videoclips geschaltet. Zahlreiche Vermarkter wie IP Deutschland , SevenOne Interactive oder Tomorrow Focus haben Pre Roll Ads bereits in ihr Portfolio aufgenommen.

Spezifikationen von Pre Roll Ads

Broadband Video Ads sind je nach Anbieter zwischen 10 und 25 Sekunden lang. Die Formate sind .avi, .mov, .wmf und .flv. Mittels einer Flash-in-Flash-Technologie wird vor dem eigentlichen Video das Video Ad geschaltet. Möglich sind somit beispielsweise die Einspielung von TV-Spots oder auch speziell für den Online-Einsatz produzierte Clips. Eine Besonderheit ist, dass kein Skipping möglich ist, der Spot also durchgängig angeschaut werden muss, um zum eigentlichen Video-Content zu gelangen. Die Messgrößen sowie Targetingfunktionen unterscheiden sich hierbei nicht von klassischen Formaten.

Vorteile von Video Ads

Laut einer Studie von SevenOne Interactive zur Werbewirkung von Pre Roll Video Ads liegt die Userakteptanz bei 80%, d. h. 80% der Befragten empfinden diese Form der Werbung als nicht oder nur sehr wenig störend. Zudem haben diese audio-visuellen Bewegtbilder einen hohen Aufmerksamkeitsgrad und wirkend stark emotionalisierend, besonders wichtig in immer stärker austauschbaren Produktbereichen wie FMCGs. Auch werden diese Spots aufgrund ihrer Bekanntheit aus dem TV als seriös und hochwertig empfunden, was auch eine durchschnittliche Verweildauer von 16,9 Sekunden erklärt. Die Studie unterstreicht die Nachhaltigkeit und den positiven Effekt der Video Ads auf die Erinnerung und die sich noch erhöhende Werbewirkung bei dem Einsatz von Video Tandems (Video Ad plus Banner).

Einsatzmöglichkeiten

Einsetzen lässt sich dieses Werbeformat vielfältig, z. B. vor den immer beliebter werdenden Content-Video-Beiträgen wie zum Beispiel bei Spiegel Online, redaktionell oder user-generated. Besonders prominent ist der Einsatz beispielsweise bei myvideo oder den Lifestyle-Seiten bei Pro 7. Auch zukunftsträchtig ist die Einspielung beim immer beliebter werdenden Internetfernsehen.

Zukunftsausblick

Angesichts der höheren Bandbreiten und der immer stärkeren Fokussierung auf Bewegtbilder sind Video Ads in jeglicher Form sicherlich ein wesentlicher Trend im Online Marketing. Laut IP Deutschland entfallen im Bereich Online Marketing bereits rund 20% auf die verschiedenen Bewegtbildformate. Amerikanische Marktforscher rechnen zudem mit einem zweistelligen Wachstum in diesem Bereich. Elementar für den Ausbau dieses Bereiches sind sicherlich vermarktbare Inhalte. Hier sind vor allem TV-Häuser gefragt, immer mehr Inhalte online anzubieten.

Joost.com: neue Werbeformen

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joost_logo.gifWas gibt es Neues in der Beta 1.0 hinsichtlich der Weiterentwicklung von geeigneten Werbeformaten?

Ein kurzer Blick hinter die Kulissen zeigt, dass die Macher des IP-TV-Senders nicht geschlafen, sondern sich die intensiven Forendiskussionen bei der Auswahl neuer Formatkandidaten zu Herzen genommen haben. Im Angebot ist jetzt neben dem obligatorischen Mainscreen-Sponsoring ein kleines Layerad (Teaser-Banner), welches für ca. 5-10 Sekunden unten rechts am Bildschirmrand einer aufgerufenen Sendung erscheint und geklickt werden kann.

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(Frequency cap steht auf 2 pro Kanal bzw. Filmwechsel). Wer nicht klickt, bekommt irgendwann ein Interstitial in voller Fenstergröße serviert.

So weit - so gut.

Nach dem Klick erscheint ein etwas größerer Teaser-Layer, der sich über den ganzen aktuellen Film legt, den geneigten User mit Vorabinformationen erfreut und zum Weiterklicken motivieren soll.

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Wozu dieser lästige bzw. überflüssige Zwischenschritt einer weiteren Layer-Einblendung dienen soll, erschloss sich leider erst im nächsten Schritt. Der Klick auf die "I'm a worshipper. Are you?"-Werbung verursachte vorerst keine sichtbaren Ereignisse.

Motiviert von der Annahme, dass wohl irgend etwas passiert sein müsse, blendete ich den Fullscreen-Modus von Joost-TV aus und aktivierte mein offenes Browser-Fenster aus dem Hintergrund. Und siehe da: noch während ich das Fenster auf die richtige Größe in die Mitte des Bildschirmes zog, wurde (mit reichlich Verspätung) eine extra für die Werbebanner angelegte Landingpage in den Browser geladen. Natürlich alles im Hintergrund zum TV-Geschehen. Ob das so im Sinne der Erfinder sein soll, oder noch eine lästige technische Unzulänglichkeit darstellt, darüber lässt sich wohl weniger streiten... ;-)

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Fest steht jedenfalls, dass diese Form der Werbung auf die Nutzungsbelange des Users deutlich mehr Rücksicht nimmt als permanente (ausschließliche) Full-Screen-Werbung. Da derzeit noch beide Formen zum Einsatz kommen, scheinen die Verantwortlichen derzeit eine A-B-Testmessung durchzuführen. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und hoffen auf eine direkte Auskunft von den Entwicklern.

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Da es sich bei der Beta-Community immer noch um einen "closed shop" handelt, kann man nur hinter die Kulissen schauen (die Software testen), wenn man von einem teilnehmenden Beta-Tester eingeladen wird. Hiermit geschehen ;-) - für alle, die es interessiert: einfach eine kleine E-Mail an a.jonske@sinnerschrader.de senden.

Fortsetzung folgt ...


Micro-Blogging via Twitter-API

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twitter_logo.gifUpdate: nach der ausführlichen Twitter-Serie im Fischmarkt an dieser Stelle ein erster Versuch, die ersten verfügbaren API-Widgets zu installieren und zu testen. Diese kleinen Applikationen erlauben es, in nahezu jeder Online-Umgebung das eigene Getwittere zu veröffentlichen. Eben jenes Micro-Blogging von überall - auch vom Handy aus.

Soviel jedenfalls zur Theorie.

Am Ende versagte das von mir temporär implementierte Flash-Plugin im Praxis-Test kläglich. Verzögerungen von mehr als 30 Minuten sind scheinbar keine Seltenheit bei den kleinen Code-Schnipseln, die über eine API-Schnittstelle auf die Twitter-Datenbank zugreifen. Ein Betreiber-Problem? Wie auch immer. Grundsätzlich dürfte es eine Frage der Zeit sein, bis sich auch beim normalen Handy-User diese spaßige "was mache ich gerade"-Funktion herumgesprochen hat und vielleicht auch für die Werbung (Sponsoring, Text-Infos etc.) nutzbar wird.

Nachtrag: Die folgenden Screenshots beziehen sich auf den temporären Einbau des Twitter-Gadgets am rechten Rand dieses Blogs und stellen keinen zerstörten Screenaufbau dar.


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Immer noch kein Update im Gadget :-(

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Kurz notiert: die OMD 2007

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Voll war's, laut war's und informativ war's: die Online Marketing Düsseldorf (OMD), der Dreh- und Angelpunkt für digitales Marketing 2007. Dieses Jahr schlug die Messe alle Rekorde: fast 11 000 Besucher, mehr als 260 deutsche und internationale Aussteller, die Branche boomt. Und alle kleineren und größeren Unternehmen der Online-Welt waren vertreten: von A wie ad pepper bis Z wie zanox. Und die Stimmung steht auf Sonnenschein, wie auch das originelle Give-away (s. Bild) verrät. Besucher und Aussteller (so wie wir auch) waren angesichts der vielen und positiven Resonanz hochzufrieden. Die Vorträge hingegen kamen nicht so gut weg: schlecht vorbereitet, zu allgemein und zu viel Eigenwerbung war der Eindruck, der bei vielen Zuhörern entstand. Auch die ziemlich gehypte und vermeintlich exklusive OMD Party am Abend des ersten Messetages konnte den Erwartungen aufgrund schlechten Getränkeangebots und schwachem DJ nicht ganz stand halten.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Messe zeigt, wo die Reise hingeht. Behavioral Targeting, Mobile Marketing, Video Ads, Ingame Advertising und die wachsende Vermarktung der Web 2.0 Communities waren die Themen, die in nächster Zukunft zum Trend werden bzw. teilweise schon sind. Die nach oben korrigierten Umsatzzahlen vieler Unternehmen (die neueste Hochrechnung des OVK liegt bei 2,71 Milliarden Euro statt bisher 2,53) für den Bereich Online Marketing zeigen zudem klar die große und wachsende Bedeutung dieses Mediums. Wir dürfen schon gespannt sein, was uns nächstes Jahr erwartet.