Bereits mehrfach hat der Mediabrief die Entwicklung und Potentiale der diversen Social Network Communities beleuchtet. Jetzt liefert eine neue Studie der Agentur Dr. Schengber & Friends hierzu neue Ergebnisse.
Demnach ist die Haltung der befragten 1.200 Führungskräfte zu den Internetplattformen sehr zurückhaltend und abwartend. 60% messen StudiVZ und Co. lediglich eine geringe Bedeutung zu und kennen viele der Plattformen überhaupt nicht. Weitere 20% zweifeln an der Bedeutung des Community Marketings für die Wahrnehmung der Marke. Diese geäußerte Skepsis und Zurückhaltung zeigt sich auch in der Praxis. Viele Unternehmen zögern noch mit dem Schritt in die Web 2.0 Vermarktung, scheuen das Risiko, warten ab und investieren lieber bei altbekannten Werbeträgern. Dazu kommt, dass die letzten IVW-Zahlen einen deutlichen Einbruch in Sachen Reichweite und Seitenabrufe der Social Communities ausweisen. Eine Rolle spielt sicherlich auch die allgemeine Offenheit gegenüber Werbung im Netz, die bei Dienstleistern und Handel deutlich höher ist als bei der Industrie. Immerhin können sich 40 bis 50% der Befragten durchaus vorstellen, in Zukunft Werbeplätze auf Web 2.0 Plattformen zu belegen - also eine reelle Wachstumschance für das Community Marketing.
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