Das problematische Thema Werbung in Social Networks beschäftigt Mediabrief auch weiterhin. Nachdem bereits viel geschrieben wurde über die Problematik von Behavorial Targeting, die Userakzeptanz von personalisierter Werbung und die problematische Verwendung der Userdaten zur Werbezwecken (s. Änderung der AGBs bei studiVZ.net), will nun der Technologieanbieter nugg.ad die Vermarktung auf eben diesen Plattformen erleichtern.
Da die Vermarktung von Social Networks in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat, wollen immer mehr Werbetreibende diese enormen Reichweiten ausnutzen. Besonders interessant ist in diesem Bereich natürlich die gezielte Bewerbung und Selektion der Zielgruppen, möglich gemacht durch die weitreichenden Userangaben auf den Profilen. Für wie viel Aufruhr aber eben diese Verwendung der Userangaben für die Aussteuerung der Werbung gesorgt hat, zeigte der Fall StudiVZ.
Für eben diese Problematik will der Fachanbieter von Behavioral Targeting Lösungen nun mit nugg.ad social, eine Brücke bauen. Das Tool, entwickelt speziell für den Einsatz auf sogenannten Web 2.0 Plattformen, ermöglicht laut dem Hersteller eine „datenschutzkonforme Aussteuerung von Werbung." Konkret bedeutet dies, dass das Tool nicht direkt auf Nutzerdaten zugreift, sondern sich statistischer Schätzungen und anonymisierter, aufbereiteter Daten aus den Plattformen bedient, und so in passgenaue und reichweitenstarke Zielgruppen „übersetzt".
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