Juni 2008 Archive

Nach der Übernahme von Doubleclick durch Google haben sich nicht nur die E-Mail-Adressen der Mitarbeiter geändert, auch werden die Doubleclick-Produkte mehr und mehr unter dem Google Label vermarktet.

Jetzt hat sich Google dem Affiliate-Marketing-Netzwerk von Doubleclick angenommen. Performics soll dann zu „Google Affiliate Network" und in Google Adsense integriert werden. Für Google ein weiterer Schritt auch auf dem Affiliate-Markt im großen Stil Fuß zu fassen. Im Gegenzug soll dann das Google Pay-per-Action Modell eingestellt werden. Google - ein Online-Riese auf weiterem Expansionskurs.

Trafficrückgang durch Fußball-EM

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Mehr Fußball, weniger Internet, so lautete das Motto der vergangenen drei Wochen. Besonders bemerkbar machte sich dies im Suchmaschinenbereich, wo die Kunden deutlich geringere Impressionzahlen, besonders an den Tagen der Deutschland-Spiele, beobachten konnten. Aber auch Webshop-Betreiber verzeichneten einen Rückgang der Bestellungen.

Eine Untersuchung des Ad-Management Anbieters Adtech hat ergeben, dass die Trafficzahlen während der Spiele um bis zu 50 Prozent zurückgingen. Bereits 60 Minuten vor Anpfiff zeigte das Lieferverhalten der Adserver für 20 ausgewählte deutsche Websites einen Rückgang der Besucher von zehn Prozent auf.

Fakten, Fakten, Fakten: statista.org

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Für alle, die auf der Suche nach Zahlen, Statistiken und Daten zu unterschiedlichsten Themen sind, bietet statista.org jetzt eine neue und informative Plattform. Die verwendeten und graphisch aufbereiteten Daten stammen vom Institut für Demoskopie Allensbach (IfD), dem Statistischen Bundesamt, dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) , der Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen e.V. (GESIS) sowie dem Burda Community Network. Somit basieren die derzeit rund 1 Million verfügbaren Statistiken auf repräsentativen und seriösen Umfragen.

Fazit: Das Portal überzeugt durch eine übersichtliche Aufmachung, vielfältige Statistiken, auch zu ausgefallenen Themenbereichen wie Markenwelten, und ermöglicht den schnellen, zentralen und unkomplizierten Zugriff auf benötigte Daten.

Der Ball rollt... mit DVB-T

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Obwohl diese Woche in vier deutschen Großstädten, darunter Hamburg, München, Frankfurt und Hannover, der Testbetrieb von Handy-TV via DVB-H aufgenommen wurde, müssen Fußball-Fans in die Röhre kucken. Laut Plattformbetreiber Mobile 3.0 war es „aus rechtlichen Gründen nicht möglich zur Fußball-EM Mobile-TV auf der Basis von DVB-H in dem ursprünglich geplanten Umfeld anzubieten".

Satz mit x, war wohl nix. Jetzt soll der DVB-H Standard erst Ende des Jahres zu echtem Mobile-TV führen, genaueres bleibt abzuwarten...

Eine Lösung heißt DVB-T. Alle nicht-Kabel-User kennen die kleine Box mit der Empfangsantenne für digitales Fernsehen, die sich nach dem Abschalten des Antennenfernsehens in Deutschland stark verbreitet hat. Jetzt sind die ersten Handys auf dem Markt, die ebenfalls dieses reguläre TV-Signal empfangen können.

Eine großangelegte Kampagne pünktlich zum Start der EM kommt aus dem Hause LG, die mit dem Modell HB620T ein Mobiltelefon anbieten, welches mittels einer Antenne das sogenannte Überallfernsehen empfangen kann. Nun können die User auf einem 2 Zoll großen Display im fernsehfreundlichen Querformat sowohl die EM sowie auch jegliches anderes digitales Fernsehprogramm genießen, und das völlig kostenfrei. Damit dürfte DVB-T ein ernstzunehmender Konkurrent für DVB-H geworden sein, Vorsprung durch Schnelligkeit und Kostenfreiheit, 1:0. Vielleicht schon das vorzeitige Aus für DVB-H?

Stellt sich nur noch die Frage, wie viele wirklich dieses Angebot nutzen. Sicher ist, dass die Nachfrage nach mobilen Applikationen stetig steigt. Ob nun Shopping, Business oder Unterhaltung, Mobilität ist Trumpf. Aber ob sich auf einem 2 Zoll großen Display wirklicher Fernsehgenuß realisieren lässt, bzw. der Zuschauer überhaupt den Ball sieht, ist mehr als fraglich.

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Der gerade erschienene Jahresreport des Interactive Advertising Bureau Europe zeigt: wir Deutschen sind im Bereich Online Werbung ganz weit vorne und liegen mit 43% Steigerungsrate vor den europäischen Konkurrenten Großbritannien und Frankreich.

Der Report, der in Zusammenarbeit mit PriceWaterhouseCoopers erstellt wurde, erfasst die Online-Werbespendings von 16 europäischen Ländern. Lagen die Gesamtausgaben 2006 noch bei 7,2 Milliarden Euro, so stiegen sie in 2007 auf 11,2 Milliarden an - ein sattes Plus von 55%. Die größten Steigerungsraten wiesen die kleinen Märkte wie Griechenland (91%), Spanien (55%) und Slowenien (49%) aus. Die drei führenden Märkte Deutschland, Großbritannien und Frankreich, die rund 2/3 des Gesamtmarktes ausmachen, zeigen aufgrund ihrer bereits erreichten Größe eine etwas geringere Dynamik.

Deutschland, der Wachstumstreiber, das freut alle Onliner. Da müssen unsere Jungs auf dem Offline-Spielfeld wohl noch nachlegen...(die Damen haben's ja schon vorgemacht ;) )