Wie bereits im letzten Jahr überschwemmte die Welt auch dieses Jahr die iPhone-Welle: Jeder wollte es haben, die Leute standen Schlange. Das „Handy" (wenn man es so profan überhaupt noch nennen kann) entwickelte innerhalb kürzester Zeit Kultstatus. Seit 11.7. war die zweite Generation mit dem griffigen Namen 3G auch auf dem deutschen Markt erhältlich und innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Die nun Wartenden wurden zwischenzeitlich schon mit Papp-Bastelbögen zum Handy-Selberbauen versorgt.
Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens ComScore ist das iPhone das für das Surfen im mobilen Web meistgenutzte Handy . Demnach suchen 80% der europäischen Apple-Handy-Besitzer nach Informationen im Netz via Mobile. Ebenfalls sehr beliebt ist das Mailen mit dem iPhone, 70% der iPhone-Nutzer versenden und empfangen ihre Mails. Im Gegensatz zu Smartphone-Besitzern sind sie damit deutlich „mobiler", diese nutzen nur zu 32% das mobile Internet.
Der Hype um das iPhone - vielleicht auch eine neue Chance für Mobile Advertising? Bisher fristete das Bewerben von Produkten und Dienstleitungen im mobilen Internet aufgrund zu schlechter und zu teuerer Verbindungen eher ein Nischendasein. Doch die stetige Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur sowie der Tarifstrukturen geben dem Trend Mobile Marketing noch mal einen ordentlichen Schub. So verwundert es nicht dass die weltweiten Werbeausgaben für Mobile Advertising laut einer Studie von Strategy Analytics von $ 1,4 Mrd. (2007) auf $ 14,4 Mrd. (2011) steigen werden. Dabei entfallen die Großteile dieser Werbespendings auf Banneranzeigen und Suchmaschinenanzeigen.
Ob nun iPhone oder nicht, jedenfalls hat der Boom um dieses Kultobjekt die Aufmerksamkeit auf das spannende und sich schnell entwickelnde Thema Mobile Marketing gelenkt.