Live-Shopping - ein beliebtes und immer wieder aktuelles Thema. Zu den wohl bekanntesten Live-Shopping-Portalen gehören woot.com (USA) oder guut.de in Deutschland - um nur zwei zu nennen. Obwohl zwischenzeitlich das eine oder andere Live-Shopping-Portal seine Türen schon wieder schließen musste, scheint der Bann nach der Schnäppchenjagd ungebrochen. So ging bereits im letzten Monat die Quelle AG mit einem eigenen Live-Shopping-Angebot - dem „Q des Tages"- an den Start.
Ganz aktuell gesellt sich nun auch autobild.de und sportbild.de mit einem Angebot dazu. Hier nennt man das Ganze allerdings Speed-Shopping. Die Idee ist ähnlich wie beim Live-Shopping, nur der Zeitraum der angebotenen Produkte ist ein anderer. So bieten autobild.de und sportbild.de günstige und streng limitierte Produkte nur dreimal am Tag für jeweils zwei Stunden an. Zusätzlich wird es aber auch andere Aktionen mit den Themenschwerpunkten Technik, Sport und Auto geben, die die ganz schnellen Shopper locken sollen.
GMX zeigte sich im letzten Monat ebenfalls nicht untätig auf diesem Gebiet. Das Portal setzt dabei jedoch auf den Faktor Werbeumsätze. Hierfür hat GMX eigens einen eigenen Live-Shopping-Bereich in seinem Portal eingerichtet, der die Angebote von acht verschiedenen Live-Shopping-Partner bündelt. Vergütet wird GMX von den Partnern über ein Fixum und einen Provisionsanteil. Laut United Internet Media (UIM) sollen künftig weitere Live-Shopping-Partner folgen, um ein „attraktives Werbeumfeld mit transaktionsnaher Reichweite im direkten E-Commerce-Umfeld" zu bieten.
Damit Live- bzw. Speed-Shopping-Angebote aber langfristig interessant bleiben, muss gewährleistet werden, dass die Produkte nicht an Attraktivität und Preisvorteil verlieren - sonst könnte bei den Nutzern schnell das Gefühl aufkommen, Ware von der berüchtigten „Reste-Rampe" vorgesetzt zu bekommen.