September 2009 Archive

Sinnerschrader startet mediaby

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mediaby.gifDer Online Media Markt steht vor einem radikalen Umbruch:

Online Vermarkter konsolidieren, Branding-Kampagnen werden unter Performance-Gesichtspunkten bewertet, Preisniveaus der früheren Jahre verfallen.

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten besinnen sich Werbetreibende wieder auf nachweisbare und steigende Effizienz ihrer Werbegelder. Die noch genauere Erreichbarkeit und Ansprache von Zielgruppen in einem zunehmend fragmentierenden Internetmarkt steht hierbei im Mittelpunkt vieler Entscheidungen.

Online Media-Agenturen und Vermarkter gleichermaßen werben auf Basis neuer Targeting-Strategien für ihre Dienstleistungen.

SinnerSchrader begleitet diesen technologiegetriebenen Trend mit der Einführung einer auf Profiling ausgerichteten Media-Dienstleistung und verleiht damit seiner seit 1996 existierenden Performance Media-Unit ein eigenständiges Profil.

mediaby | sinnerschrader bietet seinen Online Media Kunden eine Reihe von weitreichenden Möglichkeiten, neue Marktpotentiale über den Einsatz zentraler Profiling-Technologien zu erschließen.

Mehr auf www.mediaby.de

SinnerSchrader gehört zu den führenden Interaktivagenturen in Deutschland. SinnerSchrader entwickelt interaktive Kundenerlebnisse, die die Beziehungen zwischen Marken und Konsumenten radikal vertiefen. SinnerSchrader wurde 1996 gegründet, ist seit 1999 börsennotiert und beschäftigt über 250 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg und Frankfurt am Main.

Und nicht den Vermarktern oder den Mediaagenturen. Diese Position vertritt Matthias Schrader in einem Gastbeitrag auf dem dmexco-Blog.

matthias_schrader_150x176.jpgWarum? Ganz klar: Am Ende bezahlen die Unternehmen die Rechnung für die Kampagnen. Daher sollten sie den vollen Zugriff auf die Konsumentenprofile erhalten. Nur wenn die Werbungtreibenden über die generierten Nutzerprofile verfügen, können sie diese bei einem Wechsel der Agentur weiterhin nutzen. Targeting sollte aus Sicht der Werbungtreibenden betrachtet werden.

Der ganze Beitrag hier.

Horizont-Redakteur Bert Rösch hat Agenturen und Vermarkter zur erfolgsbasierten Abrechnung im Onlinemarketing befragt. André Jonske, Leiter Media bei SinnerSchrader, hat geantwortet:

jonske1.jpg

Wird der Performance-Ansatz im Onlinemarketing derzeit überbewertet?

Nein, performance-orientierte Werbung bleibt im Pullkanal Internet die wichtigste Währung.

Was kann man tun, damit die Werbetreibenden die Brandingwirkung wieder entsprechend honorieren?

Publisher und Vermarkter können wenig tun. Agenturen können den Werbetreibenden jedoch über crossmediale Messung zeigen, wie branding-orientierte Maßnahmen auf das Performance-Marketing einzahlen und es in seiner Wirkung optimieren.

Ein radikaler Vorschlag lautet, Banner nicht mehr klickbar zu machen. Was halten Sie davon?

Warum nicht gleich das Internet abschaffen?

Wie kann man die Werbetreibenden überzeugen, das Internet in gebührendem Umfang als Branding-Tool einzusetzen, sprich gemäß der Nutzung des Mediums Internet?

Am besten, indem man einmal ehrlich die Performance der Offlinekanäle misst.

Wer sind die großen Bremser beim Thema Branding im Netz? Die Mediaagenturen, weil sie auf die hohen Provisionen in den klassischen Medien schielen?

Die größten Bremser sind Bequemlichkeit und Gewohnheit.